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	<title>Konsum Archive - Akopjan Health</title>
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	<title>Konsum Archive - Akopjan Health</title>
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		<title>Keine Rolex mit 50? Warum Luxusuhren mehr als Status sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaxiBausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 13:20:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der französische Werbepionier Jacques Séguéla sorgte mit einem Satz für jahrzehntelangen Diskussionsstoff: „Wer mit 50 keine Rolex hat, hat es in seinem Leben zu nichts gebracht.“ Provokation? Ironie? Oder doch die schonungslose Wahrheit über eine Gesellschaft, die Erfolg am Handgelenk misst? Der Satz wirft weit mehr Fragen auf als nur die nach finanziellen Möglichkeiten. Er [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Der französische Werbepionier </span><b>Jacques Séguéla</b><span style="font-weight: 400;"> sorgte mit einem Satz für jahrzehntelangen Diskussionsstoff:</span><b> „Wer mit 50 keine Rolex hat, hat es in seinem Leben zu nichts gebracht.“</b><span id="more-4231"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Provokation? Ironie? Oder doch die schonungslose Wahrheit über eine Gesellschaft, die Erfolg am Handgelenk misst? Der Satz wirft weit mehr Fragen auf als nur die nach finanziellen Möglichkeiten. Er berührt Grundthemen unseres Zusammenlebens: </span><i><span style="font-weight: 400;">Was ist Erfolg? Was bedeutet Status? Und warum sind Luxusuhren mehr als nur Zeitmesser?</span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der unabhängige Uhrenhersteller </span><b>Daniel Strom</b><span style="font-weight: 400;"> aus Biel, Gründer der Strom Prestige Swiss Timepieces AG, sieht im Zitat sowohl ein Spiegelbild unserer Zeit als auch eine Einladung zur Reflexion. „Der Satz ist nicht falsch – aber er wird oft missverstanden“, sagt Strom. „Es geht nicht um Rolex – es geht um die symbolische Macht, die wir Objekten verleihen.“</span></p>
<h2><b>Der Arm als Bühne: Luxusuhren im Spiegel der Gesellschaft</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Soziologie gelten Konsumgüter schon lange als soziale Marker. Der deutsche Soziologe </span><b>Thorstein Veblen</b><span style="font-weight: 400;"> prägte im 19. Jahrhundert den Begriff des „demonstrativen Konsums“: Dinge werden nicht nur wegen ihres Nutzens gekauft, sondern um Zugehörigkeit zu signalisieren – oder Abgrenzung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine Uhr ist nicht einfach ein Instrument zur Zeitmessung, sondern ein Medium der sozialen Kommunikation. Wer eine bestimmte Uhr trägt, sendet eine Botschaft. Diese kann Prestige signalisieren, aber auch Individualität, Stilsicherheit oder Traditionsbewusstsein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und doch ist die Geschichte, die sich um diese Objekte spannt, nicht nur eine Geschichte des Status. Sie ist auch eine Geschichte der Selbstfindung. Der Philosoph Jean-Paul Sartre sah im Menschen ein Wesen, das sich selbst erschafft – nicht durch Besitz, sondern durch Handeln, durch Wahl, durch Haltung. In diesem Sinne kann der Erwerb einer Uhr zu einem Akt der Selbstvergewisserung werden: Ich bin diesen Weg gegangen, ich habe etwas erreicht, und dieses Objekt erinnert mich daran.</span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-3969" src="https://akopjan-health.de/wp-content/uploads/2025/04/Luxusguter-wie-Uhren-richtig-verstehen-Daniel-Strom-1024x1024.png" alt="Luxusgüter wie Uhren richtig verstehen - Daniel Strom" width="800" height="800" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine mechanische Luxusuhr erfüllt dabei gleich mehrere Funktionen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Sie demonstriert ökonomisches Kapital (Kaufkraft),</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">signalisiert kulturelles Kapital (Kenntnis von Handwerk, Design, Historie),</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">und dient als Projektionsfläche individueller Erzählung („Diese Uhr habe ich mir mit 38 verdient“).</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Soziologisch betrachtet ist der Griff zur Rolex also selten rein ästhetisch oder funktional. Daniel Strom bestätigt diese Beobachtung aus seiner täglichen Arbeit mit Kunden: &#8222;Viele unserer Käufer erzählen ihre Lebensgeschichte durch die Uhr, die sie tragen. Es ist nicht selten, dass jemand eine Uhr zu einem ganz bestimmten Anlass wählt: der erste Erfolg, die Überwindung einer Krise, das Jubiläum eines Unternehmens oder der Abschied von einem geliebten Menschen. Die Uhr ist dann nicht bloß Schmuckstück – sie ist Ausdruck, Erinnerung und Verpflichtung zugleich.&#8220; „Der Wunsch nach Anerkennung durch Objekte ist zutiefst menschlich“, erklärt Strom. „Doch erst die Geschichte, die wir damit verknüpfen, gibt der Uhr ihren wahren Wert.“</span></p>
<h2><b>Philosophischer Blick: Was ist ein gelungenes Leben?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn Séguélas Satz impliziert, man habe „es zu nichts gebracht“, stellt sich zwangsläufig eine tiefere Frage: </span><i><span style="font-weight: 400;">Was heißt es, etwas erreicht zu haben?</span></i><span style="font-weight: 400;"> Diese Frage ist keine ökonomische, sondern eine existenzielle – und wurde in der Philosophie seit Jahrhunderten diskutiert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der französische Existenzialist </span><b>Jean-Paul Sartre</b><span style="font-weight: 400;"> etwa stellte das Individuum radikal in den Mittelpunkt. Erfolg bemisst sich demnach nicht an äußeren Gütern, sondern an Authentizität – der Übereinstimmung zwischen Denken, Wollen und Handeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch der deutsche Philosoph </span><b>Peter Sloterdijk</b><span style="font-weight: 400;"> argumentiert in seinem Werk „Du musst dein Leben ändern“, dass wahre Größe in der Selbstgestaltung liege – nicht in der Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Wer sich eine Luxusuhr kauft, weil er sie liebt, hat verstanden. Wer sie kauft, um jemand zu sein, hat sich verloren“, sagt Daniel Strom und ergänzt: „Unsere Uhren sind für Menschen, die ihren eigenen Weg gehen – nicht für Menschen, die nach außen glänzen müssen.“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vor diesem Hintergrund ist auch die unternehmerische Entscheidung von Daniel Strom zu verstehen, seine Manufaktur – die Strom Prestige Swiss Timepieces AG – im Frühjahr 2025 an die Börse zu bringen. Es ist kein klassischer Exit eines Gründers, der sich zurückziehen will. Im Gegenteil: Es ist ein bewusst gesetztes Zeichen für Transparenz, Teilhabe und den Willen, den nächsten Schritt gemeinsam mit einer Community zu gehen. &#8222;Unsere Kunden sollen nicht nur Träger unserer Uhren sein, sondern Teil unseres Weges. Mit der Börsennotierung schaffen wir eine neue Form von Verbundenheit zwischen Marke, Menschen und Kapital. Es geht um ein gemeinsames Verständnis von Wert.&#8220;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Haltung ist alles andere als eine Marketingstrategie. Sie entspringt einer tiefen Überzeugung. Denn in einer Welt, in der Zeit immer flüchtiger wird, gewinnen jene Dinge an Bedeutung, die Bestand haben. Eine mechanische Uhr ist per se ein Anachronismus. Sie benötigt keine Batterie, keine Software-Updates, keinen ständigen Austausch. Sie ist gebaut für die Ewigkeit – oder zumindest für Generationen. Und genau darin liegt ihre Kraft.</span></p>
<h2><b>Zwischen Rebellion und Ritual: Die neue Generation von Uhrenkäufern</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Markt bestätigt diesen Wandel: Luxusuhren verlieren zwar nicht an Wert – aber sie gewinnen an Bedeutung. Während in den 1990er- und 2000er-Jahren der Kauf einer Rolex oft mit Aufstieg und Status gleichgesetzt wurde, sehen viele Käufer heute in ihrer Uhr ein </span><i><span style="font-weight: 400;">persönliches Symbol</span></i><span style="font-weight: 400;"> – für Überwindung, Selbstverwirklichung oder Stabilität.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine Studie der </span><b>Deloitte Schweiz (2023)</b><span style="font-weight: 400;"> zeigt, dass insbesondere jüngere Käufergenerationen (Millennials, Gen Z) Uhren als Teil ihrer Identität verstehen. Nicht mehr nur die Marke zählt, sondern die Botschaft. Beliebt sind limitierte Serien, ungewöhnliche Designs, handwerkliche Einzigartigkeit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Strom Prestige Swiss Timepieces trifft diesen Nerv: Mit Symboluhren wie „In Memoriam“ oder „Draco“ setzt Daniel Strom bewusst auf künstlerische Deutung, kulturelle Tiefe und auf eine bewusste Abgrenzung vom reinen Luxusmarketing. „Unsere Kunden kaufen keine Zeit – sie kaufen Bedeutung“, sagt er. Und sie kaufen bewusst nicht das, was alle haben.</span></p>
<h2><b>Fazit: Mehr als eine Uhr – ein Statement über das eigene Leben</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Satz von Séguéla provoziert – und das ist gut so. Er zwingt uns, über Konsum, Status und Selbstausdruck nachzudenken. Zudem zwingt er uns, eine zentrale Frage zu stellen: Was zählt wirklich? Wer die Antwort nicht am Handgelenk, sondern im Herzen findet, hat alles richtig gemacht. Eine Luxusuhr ist kein Beweis für ein gelungenes Leben. Aber sie kann – richtig gewählt – Ausdruck einer inneren Haltung sein: </span><i><span style="font-weight: 400;">Ich habe etwas erreicht. Ich erkenne den Wert von Zeit. Und ich ehre ihn mit einem Objekt, das ihn sichtbar macht.</span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Daniel Strom abschließend: „Eine Uhr ist kein Ziel – sie ist ein Symbol. Wer das versteht, hat mehr erreicht, als jede Luxusuhr je zeigen kann.“</span></p>
<p><b>Autor: Maximilian Bausch, B.Sc. Wirtschaftsingenieur</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Maximilian Bausch ist Wirtschaftsingenieur, Autor und Unternehmer der ABOWI UAB. Er spezialisiert sich auf Online-Reputationsmanagement und Unternehmensstrategie. Mit technischem und betriebswirtschaftlichem Know-how optimiert er digitale Präsenz und Unternehmensreputation.</span></p>
<p><b>Über Strom Prestige Swiss Timepieces AG:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Strom Prestige Swiss Timepieces AG ist ein Unternehmen, das von Daniel Strom gegründet wurde, einem Designer, Uhrmacher und Philosophen. Stromwatch überdenkt die Armbanduhr und kreiert neue Symbiosen. Das Unternehmen stellt hochwertige Uhren im Luxussegment her, die Prestige und Erfolg symbolisieren. Zu den Kollektionen von Stromwatch gehören die Strom Agonium Collection, die Strom Cruizer Collection und die Viso Eyewear. Stromwatch bietet auch Accessoires an. Weitere Informationen unter:</span><a href="https://stromwatches.com/"><span style="font-weight: 400;"> https://stromwatches.com</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Strom Prestige Swiss Timepieces AG</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Jakob-Stämpfli-Strasse 10</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"> 2502 Biel / Bienne</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"> Schweiz</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"> Telefon: +41 (0) 32 333 12 22</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"> E-Mail: <a href="mailto:info@stromwatch.ch">info@stromwatch.ch</a></span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"> Web:</span><a href="https://stromwatches.com"> <span style="font-weight: 400;">https://stromwatches.com</span></a></p>
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		<item>
		<title>Maniok – Die Kartoffel der Tropen gegen den Welt Klimawandel</title>
		<link>https://akopjan-health.de/maniok-die-kartoffel-der-tropen-gegen-den-welt-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[WPMaster007]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2021 15:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Kingsley Kelechi Ekwueme, Geschäftsführer der GrowExpress Ltd., über die Wunderknolle Maniok, welche den Wetterbedingungen in Afrika trotzt. Wetterkonditionen wie Dürre, nährstoffarme Böden und unregelmäßige Regenzeiten sind bekannte Verhältnisse, mit welchen Bauern weltweit seit Jahrhunderten zu tun haben, so auch in Afrika. Doch während viele bekannte Nutzpflanzen hierbei den Kürzeren ziehen, scheint die Wunderknolle [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Interview mit Kingsley Kelechi Ekwueme, Geschäftsführer der GrowExpress Ltd., über die Wunderknolle Maniok, welche den Wetterbedingungen in Afrika trotzt.</strong></p>
<p><span id="more-114"></span>Wetterkonditionen wie Dürre, nährstoffarme Böden und unregelmäßige Regenzeiten sind bekannte Verhältnisse, mit welchen Bauern weltweit seit Jahrhunderten zu tun haben, so auch in Afrika. Doch während viele bekannte Nutzpflanzen hierbei den Kürzeren ziehen, scheint die Wunderknolle Maniok allen Klimabedingungen zu trotzen.</p>
<p>Die unscheinbaren Wurzelknollen, außen hölzern und dunkelbraun, innen hell bis rötlich schmecken meist süßlich, manche bitter. Maniok, auch Cassava genannt, wird weltweit angebaut, doch hat es eine hohe Ernährungstechnische Bedeutung in Afrika. Absolute Spitzenreiter sind Nigerias Bauern. Kingsley Kelechi Ekwueme von GrowExpress dazu <em>“Maniok ist ein wunderbares Gewächs, das Hitze und Trockenheit aushält, und wenig oder keinen Dünger braucht, um zu wachsen.“</em> Und wenn das noch nicht genug ist Maniok bereichert die Böden mit auch noch mit Nährstoffen: <em>“Wir können dadurch die ideale Fruchtfolgen auf den ehemaligen Maniokfelder planen und Hirse und Mais anpflanzen. In diesen Saisons setzen wir als GrowExpress keinen zusätzlichen Dünger ein und schonen somit erheblich natürliche Ressourcen. Grundlage waren die liegengebliebenen Maniokwurzeln und Maniokblätter welche reichhaltig genug sind”</em>, erzählte uns Kingsley.</p>
<h3>Superwurzel Maniok</h3>
<figure id="attachment_26106" aria-describedby="caption-attachment-26106" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-26106" src="https://berg-presse.de/wp-content/uploads/2021/04/Wunderknolle-Maniok-Verarbeitung-_-GrowExpress-Ltd.-Nigeria.jpg" alt="Wunderknolle Maniok Verarbeitung / GrowExpress Ltd., Nigeria" width="1440" height="959" /><figcaption id="caption-attachment-26106" class="wp-caption-text">Wunderknolle Maniok Verarbeitung / GrowExpress Ltd., Nigeria</figcaption></figure>
<p>Auch Klimaforscher sind auf die Knolle aufmerksam geworden. Wissenschaftler des Internationalen Zentrums für tropische Landwirtschaft in Kolumbien testeten, wie Maniok auf Klimaveränderungen reagiert. Denn bis zum Jahr 2030 soll es in Subsahara-Afrika bis zu zwei Grad Celsius wärmer werden. <em>&#8222;Wir haben herausgefunden, dass sich Maniok weiterhin als widerstandsfähig erweist und mit fast allen klimatischen Bedingungen klarkommt. Daher nennen wir es die Rambo-Wurzel&#8220;</em>, sagt der Klimaforscher Andy Jarvis.</p>
<p>Viele andere Wissenschaftler testeten auch, wie andere Grundnahrungsmittel mit Klimaveränderungen zurechtkommen. Im Vergleich zu Mais, Kartoffeln, Bohnen, Bananen und Hirse schnitt Maniok in allen Tests am besten ab. <em>&#8222;Der große Vorteil von Maniok ist, dass er auch bei langen Dürreperioden nicht eingeht&#8220;</em>, sagt Jarvis über die robuste Wurzel. <em>&#8222;Er fährt seine Aktivität einfach so lange herunter, bis der nächste Regen kommt“</em>. Das die Pflanze so klimaresistent ist, könnte an ihrem Ursprung liegen. Sie stammt aus sehr trockenen und heißen Regionen Südamerikas und wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen nach Afrika gebracht. Weltweit essen heute mehr als 1 Milliarde Menschen jeden Tag Maniok. Auf dem afrikanischen Kontinent ist er neben Mais der wichtigste Energielieferant.</p>
<h3>Größeres Potential vermutet</h3>
<p>Da Maniok noch nicht so ausgiebig studiert ist wie andere Grundnahrungsmittel, hoffen Wissenschaftler, durch kontinuierliche Entdeckungen die Maniok-Forschung weiter anzukurbeln. So könne man Maniok durch Kreuzungen noch weiter entwickeln. <em>&#8222;Außerdem gibt es den Versuch, die Nährwerte von Maniok zu steigern, so dass er eine noch bessere Ernährungsgrundlage bieten kann&#8220;,</em> erklärt der Klimaforscher Andy Jarvis.</p>
<h3>Nigeria fördert den Maniok-Konsum</h3>
<p>Doch dazu müssten sich auch die Anbau- und Essgewohnheiten der Afrikaner weiterentwickeln. In Nigeria wird die Wurzel hauptsächlich zum Eigenbedarf angepflanzt aber spielt gesamtwirtschaftlich immer mehr eine Hauptrolle.</p>
<p>Dies wurde durch mehrere vorherige Präsidenten Obasanjo und Goodluck Jonathan angeschoben und vom jetzigen Amtsinhaber Muhammadu Buhari konsequent fortgesetzt und beschleunigt. Die Regierung in Abuja fördert Brotproduzenten, die mindestens 40 Prozent Maniokmehl benutzen, mit Steuersenkungen. Damit will sie auch unabhängiger von teuren Weizen- und Reis Importen aus dem Ausland werden. Auch Deutschland stieg schon vor einigen Jahren ein: Die zur Verfügung gestellten Schulungsmaterialien enthalten Empfehlungen für verbessertes Saatgut, das von einheimischen Forschungsinstituten entwickelt wurde (beispielsweise National Root Crop Research Institute für Maniok und Kartoffeln) und National Cereal Research Institute für Reis sowie internationalen Forschungsinstituten (International Institute of Tropical Agriculture für Mais und Maniok, AfricaRice für Reis).</p>
<h3>GrowExpress setzt es nachhaltig auf Farmen um</h3>
<figure id="attachment_26104" aria-describedby="caption-attachment-26104" style="width: 275px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-full wp-image-26104" src="https://berg-presse.de/wp-content/uploads/2021/04/2021-GrowExpress-Cassava-Impact-Investment-versus-Climate-change.jpg" alt="Wunderknolle Maniok Feld/ GrowExpress Ltd., Nigeria" width="275" height="183" /><figcaption id="caption-attachment-26104" class="wp-caption-text">Wunderknolle Maniok Feld/ GrowExpress Ltd., Nigeria</figcaption></figure>
<p>Die Farmen von GrowExpress spüren diese dauerhafte hohe Nachfrage und sehen sich langfristig bestätigt das ihr wissenschaftlich fundiertes Farmen Konzept hier ökonomisch und ökologisch nachhaltig greift. Dieses nutzt die staatlichen Institutionen wie lokale Saatgutbanken, Agrargenossenschaften sowie die bereits vorhandenen Anbau- und Handels Strukturen um das eigens entwickelte BLOCK FARMING Model umzusetzen. Dieses ist ein modernes Agrarwissenschaftliches Hybrid Model aus Kleinbauern- und kommerziellen Farmmodellen.</p>
<p>Es profitiert einerseits von der Managementkompetenz und Skaleneffekten einer Groß Farm und andererseits von der optimierten Landnutzung und Produktivität der Kleinbauern.</p>
<p>Bedeutet in der Praxis das in Fruchtfolge Maniok, Hirse und Mais gemeinsam in eine Großflächige Block Bewirtschaftung eingebracht werden, welche durch die Kleinbauern von der Vorbereitung bis zur Ernte begleitet wird. Die Farmer erhalten dabei einen kontinuierlichen Wissenstransfer und sind am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt.</p>
<p>Insbesondere in den Bereichen Bewässerung, die Dreifelderwirtschaft, Dünger und die Verwendung moderner Saatgüter haben kleinbäuerliche Bewirtschaftung der einzelnen Familien noch großen Wissensbedarf. Ansprechpartner sind häufig die Frauen, meistens alleinerziehend, welche die Familien und damit die ländlichen Dorfstrukturen zusammenhalten und damit für den familiären Zusammenhalt sorgen.</p>
<p>Das für GrowExpress von den staatlichen Lokalregierungen bereitgestellte Land ist meistens seit über 70 Jahren nicht mehr bewirtschaftet und wird nach eingehenden Bodenanalysen und der Freimachung von ökologisch nicht wertvollem Buschland mit lokal angepassten Fruchtfolgen und angepassten Mechanisierung Methoden sehr nachhaltig betrieben. Die Verantwortlichen des nigerianischen Staates unterstützen das Farmprojekt und es sind feste Abnahmeverträge geschlossen, sodass die ökonomische Dimension der Landwirtschaft gesichert ist.</p>
<p>Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes:</p>
<p>Thomas Wegener<br />
CEO GrowExpress Ltd.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>GrowExpress Limited<br />
Kingsley Ekwueme<br />
Managing Director &#8211; GrowExpress Ltd.<br />
Cocoa House, Dugbe<br />
200263 Ibadan<br />
Nigeria</p>
<p>Tel.:+234 7031135981<br />
Mail: <a href="mailto:AtYourService@growexpress.biz" target="_blank" rel="noopener">AtYourService@growexpress.biz</a><br />
Web: <a href="https://growexpress.org" target="_blank" rel="noopener">https://growexpress.org</a></p>
<p><strong>Firmenbeschreibung:</strong></p>
<p>Das GrowExpress Ltd. Büro befindet sich in Nigeria, Cocoa House, Dugbe, 200263 Ibadan. Das 1965 auf einer Höhe von 105 Metern fertiggestellte Cocoa House, war einst das höchste Gebäude in Nigeria und der erste Wolkenkratzer in Westafrika. Es befindet sich in Dugbe, einem der wichtigsten Gewerbegebiete in Ibadan, Bundesstaat Oyo, Nigeria. Das Unternehmen GrowExpress Ltd. bewirtschaftet ein Gut von 800 Hektar ungefähr 200 km nördlich der Millionenstadt Lagos in Nigeria. Weitere Informationen unter: <a href="https://growexpress.org" target="_blank" rel="noopener">https://growexpress.org</a></p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>
<p>GrowExpress Limited<br />
Kingsley Ekwueme<br />
Cocoa House, Dugbe<br />
200263 Ibadan<br />
Nigeria<br />
Tel.:+234 7031135981<br />
Mail: <a href="mailto:AtYourService@growexpress.biz" target="_blank" rel="noopener">AtYourService@growexpress.biz</a><br />
Web: <a href="https://growexpress.org" target="_blank" rel="noopener">https://growexpress.org</a></p>
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